EMVG - Gesetz über die elektromagnetische Verträglichkeit von Betriebsmitteln
EMVG - Gesetz über die elektromagnetische Verträglichkeit von Betriebsmitteln |
| Sektor | Informationstechnik und Telekommunikation |
|---|---|
| Branche | Telekommunikation |
| Ebene | Bundesrecht |
| Rechtsakt | Gesetzlich |
§ 4 Grundlegende Anforderungen an die elektromagnetische Verträglichkeit
Betriebsmittel müssen nach dem Stand der Technik so entworfen und hergestellt sein, dass
1. die von ihnen verursachten elektromagnetischen Störungen keinen Pegel erreichen, bei dem ein bestimmungsgemäßer Betrieb von Funk- und Telekommunikationsgeräten oder anderen Betriebsmitteln nicht möglich ist;
2. sie gegen die bei bestimmungsgemäßem Betrieb zu erwartenden elektromagnetischen Störungen hinreichend unempfindlich sind, um ohne unzumutbare Beeinträchtigung bestimmungsgemäß arbeiten zu können.
§ 27 Befugnisse bei der Störungsbearbeitung, Verordnungsermächtigung
(1) Die Bundesnetzagentur ist befugt, die notwendigen Maßnahmen zur Klärung von Problemen mit der elektromagnetischen Verträglichkeit zu ergreifen.
(2) Die Bundesnetzagentur kann besondere Maßnahmen ergreifen, um das Betreiben von Betriebsmitteln an einem bestimmten Ort anzuordnen oder zu verhindern, wenn dies erforderlich ist
1. zum Schutz von Empfangsgeräten, Empfangsanlagen, Sendefunkgeräten und Sendefunkanlagen, die zu Sicherheitszwecken verwendet werden, und der zugehörigen Funkdienste,
2. zum Schutz öffentlicher Telekommunikationsnetze,
3. zum Schutz von Leib oder Leben einer Person oder von Sachen von bedeutendem Wert,
4. zum Schutz vor Auswirkungen von Betriebsmitteln, die nicht den Anforderungen dieses Gesetzes oder anderer Gesetze mit Festlegungen zur elektromagnetischen Verträglichkeit genügen.
Die Bundesnetzagentur kann diese Maßnahmen sowohl gegen den Betreiber als auch gegen den Eigentümer eines Betriebsmittels richten.(3) Wenn an einem bestimmten Ort Probleme mit der elektromagnetischen Verträglichkeit eines Betriebsmittels bestehen oder vorhersehbar sind, ohne dass die Voraussetzungen für Maßnahmen nach Absatz 2 vorliegen, so ist die Bundesnetzagentur befugt,
1. unter Abwägung der Interessen der Beteiligten die notwendigen Maßnahmen zur Ermittlung der Ursache für die Probleme zu treffen und
2. Abhilfemaßnahmen in Zusammenarbeit mit den Beteiligten zu veranlassen.
Zivilrechtliche Ansprüche bleiben unberührt.
(4) Bei allen Maßnahmen aufgrund von Problemen mit der elektromagnetischen Verträglichkeit arbeitet die Bundesnetzagentur mit den Beteiligten zusammen. Sie legt die allgemein anerkannten Regeln der Technik zu Grunde und kann insbesondere die geltenden technischen Normen heranziehen.
(5) Die Bundesregierung wird ermächtigt, durch Rechtsverordnung, die nicht der Zustimmung des Bundesrates bedarf, Regelungen zum Schutz öffentlicher Telekommunikationsnetze sowie zum Schutz von Sende- und Empfangsanlagen zu treffen, die in definierten Frequenzspektren zu Sicherheitszwecken betrieben werden.
- Albrecht/Höroldt, IT-Sicherheit 1/2013, 29 (Datenkonsistenz im Katastrophenfall)
- Arning/Moos, DB 2013, 2607 (BYOD)
- BT-Drs. 18/4096
- BT-Drs. 18/5121
- BT-Drs. 18/5121+A96:A144
- Bartels/Backer, DuD 2016, 22 (Telemedien, IT-Sicherheit)
- Bergmann/Schaper, MMR 2013, 230 (Notruf über VoIP, Pflichten von VoIP-Anbietern)
- Bergt, CR 2014, 726 (Verschlüsselung nach dem Stand der Technik als rechtliche Verpflichtung)
- Bräutigam/Wilmer, ZRP 2015, 38 (Meldepflichten im IT-SiG)
- Deusch/Eggendorfer, K&R 2015, 11 (Verschlüsselte Kommunikation in Unternehmen)
- Deutsch/Eggendorfer, K&R 2017, 93 (Fernmeldegeheimnis und Kommunikationstechnologien)
- Djeffal, MMR 2015, 716 (Websitesicherheit, Telemediendienst, IT-Sicherheitsgesetz)
- Dorndorf/ Schneidereit, CR 2017, 21-26 (E-Signing von Verträgen mittels qualifizierter elektronischer Signatur nach eIDAS)
- Eckhardt/Schmitz, DuD 2010, 390 (Informationspflichten, data breach)
- Ernst, DuD 2010, 472 (Datenverlust, Pflicht zur Öffentlichkeit)
- Gaycken/Karger, MMR 2011, 3 (Entnetzung, IT-Sicherheit)
- Gehrmann/Klett, K&R 2017, 372 (Umsetzung des IT-SiG)
- Gerlach, CR 2015, 581 (Telemediendienste, Sicherheitsanforderungen)
- Gola, K&R 2017, 145 (Interpretation der DSGVO)
- Hornung, NJW 2015, 3334 (IT-Sicherheitsgesetz, neue Betreiberpflichten von KRITIS)
- Imping/Pohle, K&R 2012, 470 (Rechtliche Herausforderungen an BYOD)
- Inés, K&R 2017, 361 (Rechtsgrundlagen offenes WLAN)
- Karger, ITRB 2010, 161 (Informationspflichten, data breach)
- Kort, DB 2011, 2092 (IT-Sicherheitsmaßnahmen, Arbeitsrecht, Anwendung Telekommunikationsgesetz)
- Kramarz-von Kohout, DuD 2014, 768 (technische und rechtliche Anforderungen an Notrufsysteme)
- Kramer, DSB 2016, 9 (Entschlüsselung)
- Kremer, CR 2017, 367 (Neues BDSG)
- Leisterer, CR 2015, 665 (Pflichten zur Netzund Informationssicherheit, Datenverarbeitung zur Gefahrenabwehr)
- Leisterer/Schneider, K&R 2015, 681 (Staatliches Informationshandeln, IT-Sicherheit)
- Lotz/Wendler, CR 2016, 31 (TOM, Abdingbarkeit von § 9 BDSG für Betreiber von KRITIS)
- Mantz, K&R 2013, 7 (Standortdatenverwertung, Telekommunikationsanbieter)
- Mehrbrey/Schreibauer, MMR 2016, 75 (Ansprüche u. Haftungsrisiken von Unternehmen bei Cyberangriffen)
- Molzen, IT-Sicherheit 4/2012, 44 (Datensicherung in kleinen und mittelst. Unternehmen)
- Papendorf/Lepperhoff, DuD 2016, 107 (IT-Sicherheitsgesetz, Änderungen des § 13 VII TMG)
- Rath/Kuss/Bach, K&R 2015, 437 (IT-SiG)
- Roos, MMR 2015, 636 (IT-SiG, Pflichten für TK-Anbieter)
- Roßnagel, CR 2011, 23 (sicherer elektronischer Rechtsverkehr)
- Roßnagel, DVBl 2015, 1206 (IT-Sicherheitsgesetz, "kleine" Vorratsdatenspeicherung VDS)
- Roßnagel, NJW 2011, 1473 (De-Mail)
- Roßnagel, NJW 2014, 3686 (Sichere elektronische Transaktionen)
- Schallbruch, CR 2017, 648 (IT-Sicherheit)
- Schmidt-Bens/Suhren, K&R 2013,1 (Haftung und Schutz von WLAN-Netzwerken)
- Schreibauer/Spittka, ITRB 2015, 240 (neue Anforderungen aus dem IT-SiG für Unternehmen)
- Schürmann, DSB 2016, 32 (IT-Sicherheitsgesetz, Anforderungen für Unternehmen im Bereich Web & App)
- Selk/Gierschmann, CR 2015, 273 (IT-SiG, Pflichten für TK-Anbieter)
- Sosna, CR 2014, 825-832 (eIDAS-Verordnung)
- Ulmer/Rath, CCZ 2016, 142 (DS-GVO)
- Werkmeister/Görlich, K&R 2014, 632 (Benachrichtigungspflichten bei Datenpannen)
- Wrede/Kirsch, ZD 2013, 433, (Identifizierungsmöglichkeiten bei De-Mail)
-
Ergebnis 71
ITU-T X Supplement 11:2011-09
Deutsch: —
Englisch: Framework for countering spam in IP-based multimedia applications - Supplement on framework based on real-time blocking lists for countering VoIP spam
Ergebnis 72
ITU-T X Supplement 13:2018-09
Deutsch: —
Englisch: ITU-T X.1051 - Supplement on information security management users' guide for Recommendation ITU-T
Ergebnis 73
ITU-T X Supplement 14:2012-09
Deutsch: —
Englisch: ITU-T X.1243 - Supplement on a practical reference model for countering e-mail spam using botnet information
Ergebnis 74
ITU-T X Supplement 16:2012-09
Deutsch: —
Englisch: ITU-T X.800-X.849 series - Supplement on architectural systems for security controls for preventing fraudulent activities in public carrier networks
Ergebnis 75
ITU-T X Supplement 18:2013-04
Deutsch: —
Englisch: Overview of cybersecurity - Supplement on guidelines for abnormal traffic detection and control on IP-based telecommunication networks
Ergebnis 76
ITU-T X Supplement 20:2013-04
Deutsch: —
Englisch: ITU-T X.1205 - Supplement on framework of security information sharing negotiation
Ergebnis 77
ITU-T X Supplement 21:2014-01
Deutsch: —
Englisch: ITU-T X.1143 - Supplement on security framework for web mashup services
Ergebnis 78
ITU-T X Supplement 25:2016-03
Deutsch: —
Englisch: Technical strategies for countering spam - Supplement on guidance to assist in countering spam for mobile phone developers
Ergebnis 79
ITU-T X Supplement 27:2016-09
Deutsch: —
Englisch: ITU-T X.1054 - Best practice for implementation of Rec. ITU-T X.1054 / ISO/IEC 27014 on governance of information security - Case of Burkina Faso
Ergebnis 80
ITU-T X Supplement 32:2018-03
Deutsch: —
Englisch: ITU-T X.1058 - Code of practice for personally identifiable information protection for telecommunication organizations